Haarausfall Ursachen

Wer schönes und kräftiges Haar hat, strahlt nicht nur Gesundheit und Leistungsfähigkeit aus, Menschen mit vollem Haar verfügen meist auch über ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein. Nicht jeder hat jedoch schönes, kräftiges Haar – im Gegenteil, vielen Menschen geht schon in jungen Jahren das Haar aus. Nicht jeder ist glücklich darüber – im Gegenteil, viele Menschen leiden derart stark unter dem Ausfall ihres Haares, dass ihr übriges Leben massiv beeinträchtigt ist.

Wie aber kommt es zum Haarausfall?

Ursachen des Haarausfalls aus schulmedizinischer- und naturheilkundlicher Sicht

Die Schulmediziner unterscheiden drei Arten des Haarausfalls, den diffusen Haarausfall, den kreisrunden Haarausfall und die Glatzenbildung. Zur Beseitigung verschreiben die Mediziner meist hormon- oder kortisonhaltige Tinkturen. Leider kann dem Betroffenen damit nur selten geholfen werden. Es lohnt daher, nach anderen Ursachen für den Haarausfall zu suchen und nicht – wie es leider häufig geschieht – vorschnell Hormonstörungen, erbliche Vorbelastungen oder eine Autoimmunstörung als Gründe für den Haarausfall verantwortlich zu machen.

Bewegt man sich von der Schulmedizin weg hin zur Naturheilkunde, so bekommt man rasch einen anderen Blick auf das Phänomen Haarausfall. Aus Sicht des Naturheilkundlers zeigt Haarausfall zunächst einmal an, dass der Körper sein natürliches Gleichgewicht verloren hat. Je stärker der Haarausfall ist, desto größer das Ungleichgewicht.

Während Schulmediziner oft die Erbanlage eines Menschen für seinen Haarausfall verantwortlich macht, geht der Naturheilkundler davon aus, dass nicht der Haarausfall als solches vererbt wird, sondern lediglich bestimmte Lebensweisen, die zum Haarausfall führen.

Auch die schulmedizinische Diagnose des hormonell bedingten Haarausfalls sieht der Naturheilkundler eher kritisch. Bei der Diagnose des hormonell bedingten Haarausfalls wird in der Regel lediglich begutachtet, wie der aktuelle Hormonstatus ist. Warum die Hormonlage eines Menschen ist, wie er ist bzw. warum er im Ungleichgewicht ist, wird nicht näher beleuchtet. Der Naturheilkundler hingegen weiß, dass ein nicht optimaler Hormonstatus, welcher zu Haarausfall führen kann, in den allermeisten Fällen seine Ursache in der Übersäuerung des Körpers hat.

Zwei Gründe für Haarausfall: Aszidose und eine beeinträchtigte Darmflora

Liegt eine Azidose, also eine Übersäuerung des Körpers, vor, kann sie – je nach Ausprägung – ein Grund für Haarausfall sein. Eine Azidose entsteht immer dann, wenn sich in Blut und Gewebe zu viel Säure anhäuft und der pH-Wert dadurch negativ wird. Eine Azidose führt nicht nur zu Haarausfall, sie kann die Gesundheit eines Menschen darüber hinaus erheblich beeinträchtigen.

Wie aber kommt es zu einer Anhäufung von Säure in einem ansonsten gesunden Körper? Zum einen zeichnet hierfür ein Übermaß an Stress verantwortlich, zum anderen – und das dürfte wesentlich stärker für eine Übersäuerung des Körpers verantwortlich sein – der übermäßige Konsum einiger Nahrungs- und Genussmittel. Sowohl tierische Eiweiße, wie sie in Fleisch, aber auch in Eiern, Milchprodukten und in Fisch vorkommen als auch andere Genussmittel wie Tee, Koffein, Alkohol, Süßigkeiten und Weißmehlprodukte tragen in erheblichem Maße zum Übersäuern des Körpers bei.

Der übermäßige Konsum solcher Lebens- und Genussmitteln haben ebenfalls zur Folge, dass der Darm negativ beeinflusst wird. Während im Dünndarm Gärungsprozesse stattfinden, was zu mitunter schweren Blähungen führen kann, setzt im Bereich des Dickdarms ein Fäulnisprozess ein. Gärungs- und Fäulnisprozesse setzen Ammonikgase frei, welche Auswirkungen auf den gesamten übrigen Körper haben können.

Ist die Darmflora aufgrund der Ess- und Trinkgewohnheiten erheblich aus dem Gleichgewicht gebracht, können die über die Nahrung ohnehin nur in unzureichender Menge zugeführten Nährstoffe nicht mehr optimal aufgenommen und verwertet werden. Als Folge entsteht ein Mineralstoffmangel. Wofür aber braucht der Körper Mineralstoffe?

Das Zusammenspiel von Mineralstoffen und HaarausfallIn einem gesunden, nicht übersäuerten Körper sorgen Mineralstoffe dafür, dass die zugeführte Säure abgebaut wird. Die Mineralstoffe sorgen dafür, dass überschüssige Säure neutralisiert und über die Nieren ausgeschieden werden kann. Ein gesunder Körper speichert Mineralstoffe unter anderem in den Haarwurzeln. Von dort werden sie sozusagen “abgeholt”, wenn sie für die Neutralisation benötigt werden. Mineralstoffmangel führt in seiner Folge zum Haarausfall.

Nun liegt unmittelbar auf der Hand, dass Medikamente auf Hormon-oder gar Cortisonbasis den Haarausfall weder beseitigen noch eindämmen können, solange die Schädigung der Darmflora und die Übersäuerung des Körpers der eigentliche Verursacher des Problems sind. Entsprechende Medikamente sind nicht nur wirkungslos, viele von ihnen haben auch ganz massive Nebenwirkungen.

 

Vererbung als Ursache des HaarausfallsEs stellt sich natürlich die Frage, ob nicht doch auch die Erbanlagen – wie es die Schulmedizin behauptet – den Haarausfall bestimmen – immerhin trifft man doch häufig auf Familien, in denen Haarausfall weit häufiger oder extremer vorkommt als in anderen Familien. Die Naturheilkunde geht davon aus, dass heutzutage nahezu jeder Mensch an einer mehr oder weniger starken Übersäuerung seines Körpers und an einer geschädigten Darmflora leidet. Alle Leiden, die damit in Verbindung gebracht werden, werden als normal und unabdingbar hingenommen. Unabdingbar, da in den Erbanalagen fest geschrieben, ist aber nur, wie ein Körper mit der Übersäuerung und der beeinträchtigten Darmflora umgeht. Während ein Mensch kaum Beeinträchtigungen verspürt, neigt der nächste dazu, häufig an Infekten zu leiden. Und wieder ein anderer hat Probleme mit dem Zahnfleisch.

Haarausfall als Folge von Nähr- und Mineralstoffmangel 

Ist der Nähr- und Mineralstoffmangel besonders ausgeprägt, stellt sich bei jedem Menschen – egal, ob Mann oder Frau, ob Jung oder Alt – Haarausfall ein. Warum ist das so? Wie schon beschrieben, lagert der Körper in den Haarwurzeln Nähr- und Mineralstoffe ein. Entsteht nun ein akuter Mangel, so entzieht der Körper dort die Nähr- und Mineralstoffe, wo sie nicht überlebenswichtig sind. Und das sind an erster Stelle nun einmal die Haarwurzeln. Außerdem lagert der Körper in den Haarwurzeln Schlacken ab, die in der beeinträchtigten Darmflora gebildet und nicht im nötigen Umfang ausgeschieden werden konnten. Als Folge beider Faktoren kann die Haarwurzel das Haar nicht mehr ausreichend verankern und es fällt aus.

Haarausfall ist – so sehr der von ihm Betroffene auch leiden mag – nicht das schlimmste, worunter ein chronisch unterversorgter Körper zu leiden hat. Im Prinzip leidet der gesamte Organismus unter der Übersäuerung. Leber und Nieren leisten Schwerstarbeit, um den Vergiftungsprozessen entgegen zu wirken, der Darm wird mehr und mehr von den Schlacken vergiftet und das Herz pumpt mit Ablagerungen versehenes Blut durch poröse Adern. Auch wenn der Mensch erst recht spät etwas vom Zustand seines Körpers bemerkt, leidet sein Organismus dennoch. Und irgendwann wird er seinen Dienst quittieren.

Ursachenbekämpfung – dem Haarausfall entgegensteuern

Wie aber entgeht man nun einer Übersäuerung und wie bringt man seine Darmflora wieder ins Gleichgewicht? Zunächst sollte man seine Lebensgewohnheiten überdenken und verändern. Eine basische Ernährungsweise, die Zufuhr von besten Nähr- und Mineralstoffen tragen in erheblichem Maße dazu bei. den Körper zu entgiften, zu entschlacken und zu remineralisieren. Sind wieder ausreichend Nähr- und Mineralstoffe im Organismus vorhanden, so werden auch die Haarwurzeln wieder optimal versorgt. Der Haarausfall wird gestoppt.

Wurden zur Therapie des Haarausfalls Medikamente verschrieben und eingenommen, sollten diese abgesetzt werden.

Zum Wiederaufbau der Haarstruktur können neben der Ernährungsumstellung, der Darmsanierung und der Remineralisierung noch folgende Produkte ergänzend eingesetzt werden: Basische Haar- und Kopfhautpflege, basisches Shampoo und basisches Fluid. Ein nachhaltiges Abbauen von Stress wirkt ebenfalls revitalisierend auf das Haar.

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